Die große Pyrenäen-Überquerung: vom Mittelmeer bis zum Atlantik

Jeep Wrangler und Ford Ranger Raptor auf einer Schotterpiste in den Pyrenäen
Jeep Wrangler und Ford Ranger Raptor auf einer Schotterpiste in den Pyrenäen

Die große Pyrenäen-Überquerung

Vom Mittelmeer bis zum Atlantik

Zwei Geländewagen, zwei Meere und ein gewaltiges Gebirge dazwischen. Mit unserem Jeep Wrangler und Ford Ranger machten wir uns als Trail Brothers auf den Weg, die Pyrenäen vom Mittelmeer bis zum Atlantik zu durchqueren.

Vor uns lagen staubige Schotterpisten, spektakuläre Berglandschaften, verlassene Dörfer und unvergessliche Nächte mitten in der Natur. Eine Reise voller Abenteuer und beeindruckender Begegnungen.

Unterwegs mit
Jeep Wrangler und Ford Ranger Raptor
Start
Cap de Creus am Mittelmeer
Ziel
Atlantikküste im Baskenland
Länder
Spanien, Andorra, Frankreich

Vom Cap de Creus hinein ins Abenteuer

Unsere Reise begann am Cap de Creus, dem östlichsten Punkt des spanischen Festlands. Dort, wo die schroffen Felsen Kataloniens auf das tiefblaue Mittelmeer treffen, starteten wir unsere große Pyrenäen-Überquerung.

Ford Ranger Raptor und Jeep Wrangler oberhalb der Küste

Schon nach den ersten Kilometern ließen wir die Küste hinter uns. Die Straßen wurden schmaler, die Berge höher und die Landschaft immer ursprünglicher. Kleine spanische Bergdörfer, kurvenreiche Straßen und schließlich die ersten staubigen Schotterpisten erwarteten uns.

Zwischen Bergen und verlassenen Dörfern

Die Pyrenäen zeigten sich von ihren unterschiedlichsten Seiten. Mal führten uns die Offroad-Pisten durch dichte Wälder, dann wieder über karge Berghänge mit beeindruckenden Ausblicken auf die umliegenden Gipfel.

Blick in ein bewaldetes Tal der Pyrenäen
Schotterpiste über eine karge Hochebene

Besonders faszinierend waren die teilweise verlassenen Bergdörfer. Verfallene Steinhäuser, leere Gassen und eine unglaubliche Stille ließen manche Orte wie Geisterdörfer wirken.

Verlassenes Bergdorf am Hang
Kirchenruine in einem verlassenen Dorf
Jeep Wrangler zwischen verfallenen Steinhäusern
Bergdorf an einem steilen Hang

Zum Weiterblättern seitlich wischen.

Tagsüber kletterten die Temperaturen teilweise auf über 40 Grad. Gerade in den tiefer gelegenen Tälern war die Hitze deutlich zu spüren. Umso schöner war es, anschließend wieder in die Berge aufzubrechen.

Weite, trockene Landschaft in den Vorbergen der Pyrenäen

Murmeltiere, Gänsegeier und wilde Natur

Abseits der größeren Straßen begegneten wir immer wieder den tierischen Bewohnern der Pyrenäen. Besonders die Murmeltiere sorgten für den einen oder anderen Zwischenstopp.

Pferde am Straßenrand im Wald

Noch beeindruckender waren die zahlreichen Gänsegeier, die über unseren Köpfen kreisten. Mit ihren gewaltigen Flügelspannweiten glitten sie scheinbar mühelos durch die Lüfte. Teilweise konnten wir gleich mehrere dieser riesigen Vögel gleichzeitig beobachten.

Ein faszinierendes Naturschauspiel!

Zwischenstopp in Andorra

Natürlich durfte auch ein Abstecher nach Andorra nicht fehlen. Der kleine Zwergstaat liegt mitten in den Pyrenäen, eingebettet zwischen Spanien und Frankreich.

Neben seiner beeindruckenden Berglandschaft ist Andorra auch für seine vergleichsweise günstigen Kraftstoffpreise bekannt.

Also nutzten wir die Gelegenheit, unsere beiden Geländewagen noch einmal günstig vollzutanken, bevor es weiter Richtung Westen ging.

Schlafen in den Bergen, unter der Milchstraße

Zu den schönsten Erlebnissen gehörten die Nächte hoch oben in den Bergen.

Nach langen Tagen unterwegs suchten wir uns einen Platz zum Übernachten. Einmal verschlug es uns sogar in ein Skigebiet, das im Sommer eine völlig andere Atmosphäre ausstrahlt.

Wo im Winter Skifahrer unterwegs sind, herrschte jetzt absolute Ruhe.

Camp vor einer roten Felswand
Dachzelt neben einer alten Steinhütte
Pferde grasen neben unserem Camp in den Bergen

Sobald die Sonne hinter den Gipfeln verschwand, wurde es allerdings überraschend kalt. Warme Kleidung gehört deshalb auch im Sommer unbedingt ins Gepäck.

Dafür wurden wir mit einem unglaublichen Sternenhimmel belohnt. Fernab der großen Städte konnten wir die Milchstraße mit bloßem Auge erkennen. Tausende Sterne funkelten über unseren Fahrzeugen, während um uns herum völlige Stille herrschte.

Solche Momente bleiben in Erinnerung.

Sonnenuntergang über den Pyrenäen

Über Schotterpisten Richtung Atlantik

Unsere Strecke führte uns über abwechslungsreiche Bergpisten, durch abgelegene Täler und vorbei an beeindruckenden Bergmassiven.

Steile Anstiege, enge Kehren und steinige Wege sorgten zwischendurch für reichlich Abwechslung. Immer wieder hielten wir an, kochten uns einen Kaffee und genossen die Aussicht.

Jeep Wrangler auf einer grünen Bergpiste
Unsere Fahrzeuge an einem Aussichtspunkt
Jeep Wrangler nach einem Tag auf der Piste
Alte Almhütten an einem grünen Berghang

Je weiter wir Richtung Westen fuhren, desto grüner wurde die Landschaft. Die felsigen Berge gingen langsam in sanfte Hügel, dichte Wälder und saftige Weiden über.

Besonders das Baskenland zeigte noch einmal eine ganz andere Seite der Pyrenäen.

Jeep und Ranger vor einer alten Festung
Steinhaus mit Denkmal in einem Bergdorf

Schließlich erreichten wir die Atlantikküste. Nach all den Tagen zwischen Bergen, Tälern und Schotterwegen lag plötzlich wieder das Meer vor uns.

Ein Abenteuer, das bleibt

Die große Pyrenäen-Überquerung war für uns weit mehr als eine Fahrt von einem Meer zum anderen.

Es waren die einsamen Berglandschaften, die Begegnungen mit wilden Tieren, die verlassenen Dörfer und die Nächte unter einem unglaublichen Sternenhimmel, die diese Reise so besonders gemacht haben.

Dazu die Freiheit, spontan neue Wege einzuschlagen und immer wieder Orte zu entdecken, die abseits der üblichen Reiserouten liegen.

Zwei Geländewagen. Zwei Meere. Ein Gebirge. Und jede Menge Abenteuer dazwischen.

Trail Brothers. Unterwegs dort, wo der Asphalt endet.